DREI FRAGEN AN: DAVID TAKAMURA

1. Was verbinden Sie ganz allgemein mit ‚Romantik‘? 2. Womit genau beschäftigen Sie sich in Ihrem aktuellen Forschungsvorhaben? Wie setzen Sie sich in Ihrem Forschungsprojekt mit dem Phänomen ‚Romantik‘ auseinander? Im Moment beschäftige ich mich mit Beispielen von Einsiedlern und Askese in der Romantik. Wir wissen, dass die Romantik einen Raum für das freie Spiel […]

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Workshop: Funktionen unzuverlässigen Erzählens in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur

„Mit welcher Überlegenheit auch immer der Erzähler vorgibt, Bescheid zu wissen, er fischt hier bloß Luft aus der Luft. Wenn er ehrlich wäre, müßte er passen.“ (Blumenberg S. 82) In Sibylle Lewitscharoffs Roman Blumenberg (2012) finden sich Kommentare des Erzählers, die explizit auf dessen eigene Unzuverlässigkeit verweisen. Damit ist Blumenberg kein Einzelfall in der deutschsprachigen […]

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HANNAH ZUFALL: VAGABUNDIERENDE MÄRCHEN. GEGENSTAND DER FORSCHUNG UND DES LITERARISCHEN SCHREIBENS

Am 19.06.2019 war die Autorin und derzeitige Stadtschreiberin der Villa Rosenthal, Hannah Zufall, zu Gast am Graduiertenkolleg. Sie las aus ihrer Grimm-Trilogie „Weil sie nicht gestorben sind“ (2017), in der die Illusionen des Theaters mit klassischen Märchenkonzeptionen verwoben und in ein neuartiges Verhältnis gesetzt werden. In lockerer Atmosphäre sprach sie mit Doktorand_innen und Beteiligten des […]

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Lesung mit Clemens Meyer

Am 20.05.2019 ist der Autor Clemens Meyer der Einladung des Graduiertenkollegs nach Jena gefolgt. Er las aus seinem aktuellen Buch „Die stillen Trabanten“ (2017) und führte im Anschluss ein Gespräch mit Dirk von Petersdorff über die Konzeption seiner Texte, über die Funktion von Romantisierungen in den vorgelesenen Geschichten und die Bedeutung der Religion.

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